Nachruf Michael Klamm

Bestürzt haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod von Michael Klamm erhalten. Michael Klamm war von 1990 bis 1998 ehrenamtlich im Vorstand des Stadtjugendrings Stuttgart tätig. Nach seinen Ausscheiden aus dem Vorstand des SJR engagierte sich Michael Klamm als Gründungsmitglied im Vorstand des VUJ, dem Förderverein zur Unterstützung der Jugendverbandsarbeit Stuttgart.

Michael Klamm war ein Jugendarbeiter der besonderen Art. Ein toller Mensch und guter Freund. Michael du und dein Engagement werden uns sehr fehlen!


Stuttgart aktiv gegen Antisemitismus

Der Stadtjugendring engagiert sich

2018 hat der Stadtjugendring in einem Kooperationsprojekt mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) und Lernort Geschichte Schulen bei der Vorbereitung und Durchführung von dezentralen Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag der Pogromnacht unterstützt (siehe auch: http://sjr-stuttgart.de/2018/erinnerungsprojekt-zur-pogromnacht-vor-80-jahren/).

Nach verschiedenen Überlegungen, wie die Ergebnisse des Projektes erhalten und einer größeren Öffentlichkeit präsentiert werden können, enstand die Idee einer Webseite unter dem Namen „Stuttgart aktiv gegen Antisemitismus“ (www.stuttgart-aga.de). Die Webseite liegt in der Trägerschaft des forum jüdischer bildung und kultur e.V.

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Tagung der Großstadtjugendringe in Stuttgart

Vom 17.5.2019 bis zum 19.5.2019 fand in Stuttgart die jährliche Tagung der Großstadtjugendringe statt. Drei Tage lang wechselten sich inhaltliche Inputs und Kollegialer Austausch ab.

Am 17.5.2019 stand der kollegiale Austausch in den Räumen des Evangelischen Zentrums in Bad Cannstatt im Mittelpunkt. Im klassischen World Café Format begaben sich die über 30 Gäste und Referent*Innen des Stadtjugendrings Stuttgart e.V. in anregende Diskussionen.

Themen wie „internationale Jugendbegegnungen“, „geschlechtersensible Jugendarbeit“ und „Antidiskriminierungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen“ waren drei von sechs Themenbereiche über die ein reger Austausch stattfand.

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„Blind Date“ mit Politiker*innen

... nun tappen wir nicht mehr im Dunkeln!

Wie wird Inklusion gelebt? Gibt es ausreichend Möglichkeiten auf kommunaler und europäischer Ebene um z.B. sehbehinderten und blinden Menschen zu ermöglichen ein ihrer Würde entsprechendes Leben zu führen?

Dies beginnt schon beim Straßenbau und Markierungen auf dem Fußboden, über den Grad des Ausbaus der öffentlichen Verkehrsmittel bis hin zu (z.B. finanziellen) Fördermöglichkeiten für Projekte, die mehr Aufmerksamkeit auf Themen wie Inklusion und ein Leben mit Beeinträchtigung lenken. Diese Projekte und Anliegen überschreiten nicht nur persönliche sondern auch nationale Grenzen.

Mit diesen und vielen anderen spannenden, politischen Fragen befasste sich das Projekt „Blind Date“, welches am 07.05.19 und 08.05.19 zu den Regional- Kommunal- und Europawahlen 2019 stattfand.

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Aktiv Ehrenamtliche gewinnen

Auftaktveranstaltung Projekt "Engagiert in BW"

„Die Fakten sind uns bekannt – jetzt geht es endlich ans Handeln“, –  Diese Aussage einer Teilnehmerin zeigt, wie sehr das Thema „Aktiv Ehrenamtliche gewinnen“ Vereine umtreibt.

Am Freitag (15.02.) fand unsere Auftaktveranstaltung mit den am Projekt „Engagiert in BW“ beteiligten Vereinen statt. Mit uns auf den Weg, um neue Engagierte zu gewinnen bzw. Engagierte langfristig zu motivieren, machen sich die DLRG-Jugend Bezirk Stuttgart, Parkour Stuttgart, die Sektion Schwaben des DAV und das Dialog Forum Stuttgart.

Bei unserer ersten gemeinsamen Veranstaltung, wurden die Teilnehmenden zu Beginn über aktuelle Entwicklungen im Ehrenamt informiert. Das die Ausgestaltung des freiwilligen Engagements weiterhin vielfältig ist, aber die für die freiwilligen Tätigkeiten aufgewendete Zeit sinkt, ist z.B. eine Erkenntnis aus den Ergebnissen des Deutschen Freiwilligensurveys 2014.

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Projekt „Engagiert in BW“

Aktiv Ehrenamtliche gewinnen

Jugendliche bzw. junge Erwachsene, in Zeiten von Ganztagesschule und G8 für ein ehrenamtliches Engagement zu begeistern, ist für alle Jugendorganisationen eine Herausforderung. Zukunftsweisend für den Jugendverband bzw. -verein ist die Auseinandersetzung mit den aktuellen Entwicklungen im Ehrenamt. Beispielsweise wirkt sich die geänderte Engagementbereitschaft von jungen Menschen schon heute bei der ehrenamtlichen Mitarbeit im Jugendverband bzw. -verein aus.

Unser Projekt „Engagiert in BW“ wird deshalb der erste Schritt sein, um unsere Mitgliedsvereine bzw. -verbände bei der Suche nach interessierten und engagierten Personen zu unterstützen.

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Endlich ist es soweit!

Der Lern- und Gedenkort "Hotel Silber" öffnet seine Pforten

Nach 10 Jahren harter Arbeit öffnet heute der Lern- und Gedenkort „Hotel Silber“ offiziell seine Pforten. In dem Gebäude in der Stuttgarter Dorotheenstraße 10 war zur Zeit der Weimarer Republik u.a. die Politische Polizei untergebracht, in der NS-Zeit wurde es Sitz der Gestapo. Nach Kriegsende nutzte bis in die 1980er-Jahre die Stuttgarter Polizei das Haus. Gegen einen geplanten Abriss gab es immer wieder Proteste. Seit dem Beschluss zum Erhalt 2011 entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort historisch-politischer Bildung und der Begegnung – mit einem Museum sowie Räumen für Veranstaltungen und Seminare. Der Stadtjugendring war und ist als Teil der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. (Link zur Webseite) fast seit Beginn an in das Projekt involviert.

Die offizielle Eröffnung mit geladenen Gästen am 03.12.2018 läutet die Eröffnungswoche ein, in der mit vielfältigen Veranstaltungen gezeigt wird, was in dem zukünftigen Lern- und Gedenkort möglich ist. Eine besondere Veranstaltung wird sicherlich am 05.12.2018 ab 19Uhr „Das „Hotel Silber“ im Familiengedächtnis – Zeitzeugen im Gespräch“ sein – ein Gespräch mit den Zeitzeug*innen Charlotte Isler, Henry Kandler, Franz Hirth und Heinz Hummler. Im Rahmen des Filmprojektes „Frage-Zeichen“ der Stuttgarter Stolperstein Initiativen und des Stadtjugendrings wurden die vier bereits von Stuttgarter Jugendlichen zu ihren Erlebnissen in der Zeit des Nationalsozialismus interviewt.

Ehrenamtlich Engagierte aus dem Arbeitskreis der Alternativen Stadterkundungen des Stadtjugendrings beteiligen sich am Samstag, 08.12.2018 ab 14Uhr mit kurzen Stadterkundungen rund um das Hotel Silber.

Das gesamte Programm der Woche vom 04.-09.12.2018 ist hier zu finden: Link zum Programm der Eröffnungswoche

 

 


Stadtjugendring Stuttgart unter Strom

Daimler sponsert einen Smart fourfour für die Jugendverbände

Der Stadtjugendring Stuttgart e.V. (SJR) ist der Dachverband von Jugendverbänden, Jugendgruppen und Jugendinitiativen in Stuttgart.

Derzeit umfasst der SJR 60 Mitgliedsorganisationen mit über
100.000 Jugendlichen.

Die Beratung und Betreuung der Jugendgruppen hatte es in der Vergangenheit immer wieder notwendig gemacht, auch mal mit dem Auto die Verbände zu besuchen. Die bisherige A-Klasse mit Verbrennungsmotor, die schon in die Jahre gekommen ist, und vor ca. zehn Jahren auch hälftig von Daimler gesponsert worden war, musste ersetzt werden.Weiterlesen


Erinnerungsprojekt zur Pogromnacht vor 80 Jahren

In der Nacht vom 9. November auf den 10. November 1938 wurden in Stuttgart und Bad Cannstatt, ebenso wie an vielen anderen Orten im Deutschen Reich, mit Billigung und Unterstützung der kommunalen Behörden Synagogen angezündet und zerstört, jüdische Geschäfte geplündert und hunderte Menschen jüdischen Glaubens in das Konzentrationslager Dachau verschleppt.

In Erinnerung und im Gedenken an die Pogromnacht haben sich Frau Prof. Barbara Traub von der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg und Frau Bürgermeisterin Isabel Fezer im Namen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit den beiden kommunalen Jugendhilfeträgern Lernort Geschichte und Stadtjugendring Stuttgart e.V. zusammengetan, um über die zentrale Gedenkveranstaltung hinaus in Kooperation mit weiterführenden Schulen in Stuttgart dezentrale Veranstaltungen anzustoßen und zu organisieren. Außerdem beteiligen sich 30 zivilgesellschaftliche und staatliche Organisationen, Initiativen und Institutionen, welche die teilnehmenden Schulen bei den Vorbereitungen oder heute selbst inhaltlich unterstützen. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Über 30 Stuttgarter Schulen beteiligen sich an dem Erinnerungsprojekt zum 80. Jahrestag der Pogromnacht am 09.11.2018. Von Gedenkaktionen rund um Stolpersteine für jüdische Bürger*innen über Stadtrundgänge, Lesungen und Workshops bis hin zu von Schülerinnen und Schülern konzipierten Ausstellungen, eigens erarbeiteten Theaterstücken und einer Filmvorführung des Filmes „Blut muss fließen“, der sich mit aktuellen Formen von Antisemitismus beschäftigt – rund um den heutigen Tag wird im Rahmen des Projektes auf sehr vielfältige Art und Weise an die Ereignisse der Pogromnacht erinnert.